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PathSweeper Enterprise: Vehicle Studio, eigene Fahrzeugflotte, Datensouveränität

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Gründer & Entwickler · Veröffentlicht · Reading time: 6 min read

DatensouveränitätVehicle StudioFahrzeugbibliothekEnterpriseDatenschutzAVVDSGVOHosting
Nachtluftbild eines Werksgeländes, von dem sich ein transparenter CAD-Lageplan ablöst
Nachtluftbild eines Werksgeländes, von dem sich ein transparenter CAD-Lageplan ablöst · Symbolbild, KI-generiert

Ein Lageplan ist selten nur ein Lageplan. Wer das Werksgelände, die Hallenlayouts und die Rangierflächen eines Unternehmens kennt, kennt einen Teil seiner Betriebsabläufe. Genau deshalb stellen IT-Abteilungen, Einkauf und Betriebsräte vor der Einführung eines Cloud-Tools dieselben Fragen: Wo liegen die Daten? Wer kommt daran? Was steht im AVV? Und was passiert am Vertragsende?

Die Antwort auf all diese Fragen heißt Datensouveränität: Ihr Unternehmen bestimmt, wo seine Daten liegen, wer darauf zugreift, unter welchem Vertrag sie verarbeitet werden und was am Vertragsende mit ihnen geschieht.

PathSweeper Enterprise ist die Schleppkurven-Software, die genau das umsetzt, wenn ein Standard-Cloud-Angebot diese Fragen nicht beantworten kann: eine eigene PathSweeper-Instanz, exklusiv für Ihr Unternehmen betrieben, gehostet in Deutschland. Der Server wird von PathSweeper bereitgestellt und betrieben, aber die Daten darauf gehören Ihnen.

Drei Gründe für PathSweeper Enterprise

Enterprise ist kein größeres Paket derselben Software, sondern drei konkrete Zusagen:

  1. Vehicle Studio für komplexe Fahrzeugkombinationen. Ein ganzseitiger Fahrzeug-Builder für die Konfigurationen, die über den Standard-Fahrzeug-Editor hinausgehen: Sonderkombinationen und Ladungen auf dem Fahrzeug, individuell aufgebaut statt aus einer Vorlage gewählt.
  2. Ihre eigene Fahrzeugflotte in der Fahrzeugauswahl. Ihre Fahrzeuge werden aus Ihren Herstellerdatenblättern modelliert und geprüft in Ihre Bibliothek gelegt. Danach steht der eigene Sattelzug in derselben Auswahl wie ein offizielles Bemessungsfahrzeug, für jeden Planer Ihrer Organisation.
  3. Datensouveränität. Eigene Instanz mit eigener Datenbank in Deutschland, alle Unterauftragsverarbeiter im EWR, verhandelbarer AVV, vollständige Datenübergabe in offenen Formaten bei Vertragsende.

Die ersten beiden Punkte entscheiden, wie genau Ihre Nachweise sind. Der dritte entscheidet, ob Ihre IT sie überhaupt freigibt.

Für wen Enterprise gedacht ist

Für die schnelle Schleppkurven-Prüfung eines einzelnen Planers reicht die normale PathSweeper-Cloud völlig aus. Enterprise richtet sich an Unternehmen, bei denen mehr zusammenkommt:

  • Werkspläne, Hallenlayouts und Fahrzeugdaten sind vertraulich und dürfen eine definierte Umgebung nicht verlassen.
  • IT oder Einkauf verlangen einen prüfbaren, verhandelbaren Auftragsverarbeitungsvertrag statt vorgegebener Standardklauseln.
  • Die eigene Flotte weicht von den Bemessungsfahrzeugen ab: Sonderkombinationen, Ladungen auf dem Fahrzeug oder Fahrzeuge, für die es kein passendes Normfahrzeug gibt.
  • Der Betriebsrat fragt nach, welche Nutzungsdaten über Mitarbeiter anfallen.
  • Mehrere Planer arbeiten an denselben Standorten und brauchen gemeinsame Projekte und eine gemeinsame Fahrzeugbibliothek.

Datensouveränität: was "eigene Instanz" technisch bedeutet

Datensouveränität ist kein Etikett, sondern eine Liste überprüfbarer Zusagen. Eine Enterprise-Instanz ist keine abgetrennte Ecke in einer gemeinsamen Cloud, sondern ein eigener Server mit eigener Datenbank bei Hetzner in Deutschland, in nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentren. Konkret heißt das:

  • Keine Drittlandtransfers. Alle Unterauftragsverarbeiter sitzen im EWR. US-Cloud-Anbieter werden bewusst nicht eingesetzt.
  • DNS und CDN aus Europa. DNS und Auslieferung laufen über Bunny (bunny.net), einen europäischen DNS- und CDN-Anbieter mit Sitz in der EU, beschränkt auf europäische Standorte. TLS endet auf dem deutschen Server; kein US-Anbieter sitzt zwischen Ihren Planern und der Instanz.
  • Keine Nutzungsanalysen. Auf der Instanz werden keine Nutzungsereignisse erfasst oder weitergeleitet. Es fallen ausschließlich Sicherheits- und Fehlerprotokolle an. Das ist auch die kurze Antwort auf die Betriebsratsfrage.
  • Zugriff nach Ihren Regeln. Kein Gastzugang, keine öffentlichen Marketing- oder Shop-Seiten. Der Zugriff kann auf das Firmennetz beschränkt werden; SSO auf Anfrage.
  • Namentliche Sitzplatzlizenzen. Ein Admin-Panel verwaltet die Sitze, Mitarbeiter können Zugang anfragen, und Kollegen mit passender E-Mail-Domain lassen sich automatisch aufnehmen. Die Lizenz ist signiert und offline prüfbar: Die Instanz muss für die Lizenzprüfung nirgendwo anrufen.

Die Berechnung selbst läuft ohnehin dort, wo sie bei PathSweeper immer läuft: als WebAssembly direkt im Browser des Planers. Das ist Datensouveränität im Alltag: Ihre Werkspläne bleiben auf Ihrer Instanz in Deutschland, die Schleppkurve wird auf dem Rechner Ihres Planers berechnet.

Der AVV, in verständlichen Worten

AVV steht für Auftragsverarbeitungsvertrag, den Vertrag nach Art. 28 DSGVO, den Ihr Unternehmen als Verantwortlicher mit PathSweeper als Auftragsverarbeiter schließt, bevor personenbezogene Daten verarbeitet werden. Er ist keine Formalie, sondern legt die Pflichten des Dienstleisters verbindlich fest: Verarbeitung nur auf dokumentierte Weisung, Vertraulichkeit, Kontrolle über Unterauftragsverarbeiter, Prüfrechte, Löschung oder Rückgabe der Daten am Vertragsende.

Der PathSweeper-Enterprise-AVV ist individuell verhandelbar und wird als PDF plus bearbeitbare DOCX-Datei geliefert, damit Ihre Rechtsabteilung direkt im Dokument arbeiten kann. Er sagt konkret zu:

  • Unterauftragsverarbeiter: 30 Tage Vorankündigung bei Änderungen, mit Widerspruchsrecht.
  • Sicherheitsvorfälle: Benachrichtigung innerhalb von 48 Stunden.
  • Prüfrecht: jährliches Auditrecht für Ihr Unternehmen.
  • Vertragsende: Rückgabe des vollständigen Datenbestands in nutzbarer Form, anschließend Löschung innerhalb von 30 Tagen mit Bestätigung in Textform.
  • Nachwirkung: Vertraulichkeits- und Löschpflichten gelten über das Vertragsende hinaus.

Zum Vergleich: Der Team-Tarif enthält einen Standard-AVV nach Art. 28 DSGVO, wie ihn die meisten Cloud-Dienste anbieten. Verhandelbar ist der AVV nur bei Enterprise.

Organisation, Rollen und Firmen-Ablage

Auf der Instanz arbeitet Ihr Unternehmen als Organisation mit Rollen und Sitzverwaltung. Drei Dinge sind dabei bewusst so gebaut, dass Wissen im Unternehmen bleibt statt in persönlichen Konten:

  • Gemeinsame Projekte: Standortpläne und Analysen sind für die Organisation sichtbar, nicht nur für die Person, die sie angelegt hat.
  • Firmen-Ablage: CAD-Pläne der Werksstandorte liegen in einer gemeinsamen Ablage. Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, verlassen die Pläne es nicht mit ihm. Gelöschtes landet 30 Tage im Papierkorb.
  • Geteilte Fahrzeugbibliothek: Eigene Fahrzeuge stehen der ganzen Organisation lesend zur Verfügung; Bearbeitungsrechte behält der Autor.

Einrichtung: geprüfte Fahrzeuge, kalibrierte Pläne

Enterprise wird nicht als leere Instanz übergeben. Zur Einrichtung gehören:

  • Bereitstellung der Instanz unter eigener Adresse, auf Wunsch unter eigener Subdomain.
  • Aufbau einer geprüften Fahrzeugbibliothek aus Ihren echten Herstellerdatenblättern. Jedes Fahrzeug wird aus dokumentierten Maßen aufgebaut, nichts wird geschätzt.
  • Einrichtung der Organisation mit erstem Admin und Freischaltung Ihrer E-Mail-Domain.
  • Eine Onboarding-Session, in der Ihre Lagepläne importiert und kalibriert werden, damit das Team am ersten Tag mit den eigenen Standorten arbeitet.

Die Bibliothek ist nach der Einrichtung nicht eingefroren. Neben dem Standard-Fahrzeug-Editor, den jeder Tarif enthält, gehört zur Instanz das Vehicle Studio: ein ganzseitiger Builder für die komplexen Fahrzeugkombinationen, die darüber hinausgehen, etwa Sonderkombinationen und Ladungen auf Fahrzeugen. Ihr Team erweitert die Bibliothek selbst, und jede Ergänzung landet in der geteilten Bibliothek der ganzen Organisation. Das Vehicle Studio ist eine Enterprise-Funktion; in Team und den Standard-Cloud-Tarifen ist es nicht enthalten.

Laufender Betrieb

Der Betrieb der Instanz ist Teil des Angebots: tägliche Backups, Produkt-Updates, priorisierter Support, Wartungsfenster außerhalb der Arbeitszeiten und sicherheitsrelevante Patches ohne Verzögerung.

Preise

PathSweeper Enterprise kostet 1.299 € pro Nutzer und Jahr, zuzüglich einmaliger Einrichtung und laufendem Betrieb der Instanz, die individuell angeboten werden. Ab 10 Nutzern gibt es Staffelpreise auf Anfrage. Eine Mindestsitzzahl gibt es nicht: Enterprise beginnt dort, wo die Anforderungen es verlangen, nicht bei einer willkürlichen Nutzerzahl.

Für Teams, die gemeinsame Projekte und eine geteilte Fahrzeugbibliothek brauchen, aber keine dedizierte Instanz, ist der Team-Tarif die Mitte: 699 € pro Nutzer und Jahr, ab 2 Nutzern, in der gemeinsamen PathSweeper-Cloud, mit Standard-AVV nach Art. 28 DSGVO. Die vollständige Übersicht steht auf der Preisseite.

Nächster Schritt

Wenn Ihre IT, Ihr Einkauf oder Ihr Betriebsrat konkrete Anforderungen haben, ist das der richtige Ausgangspunkt für ein Gespräch. Schreiben Sie an joel@pathsweeper.com mit dem Betreff "Enterprise-Anfrage", gern direkt mit Ihren Anforderungen oder Ihrem AVV-Fragenkatalog. Sie erhalten ein konkretes Angebot für Einrichtung und Betrieb sowie auf Wunsch den AVV-Entwurf vorab zur Prüfung.

Häufige Fragen

Das Vehicle Studio ist der ganzseitige Fahrzeug-Builder in PathSweeper Enterprise für komplexe Fahrzeugkombinationen, die über den Standard-Fahrzeug-Editor hinausgehen: Sonderkombinationen und Ladungen auf dem Fahrzeug. Jede Kombination wird individuell aus dokumentierten Maßen aufgebaut und steht danach der ganzen Organisation in der Fahrzeugauswahl zur Verfügung. Das Vehicle Studio ist eine Enterprise-Funktion; in Team und den Standard-Cloud-Tarifen ist es nicht enthalten.

Ja, das ist Teil der Einrichtung von PathSweeper Enterprise. Ihre Fahrzeugflotte wird aus Ihren Herstellerdatenblättern aufgebaut: Radstände, Überhänge, Spurweiten und Lenkeinschläge stammen aus dokumentierten Maßen, nichts wird geschätzt. Danach wählt Ihr Planer den eigenen Sattelzug oder das eigene Kommunalfahrzeug genauso aus wie ein offizielles Bemessungsfahrzeug. Die Bibliothek gehört Ihrer Organisation und lässt sich mit dem Vehicle Studio jederzeit selbst erweitern.

Datensouveränität heißt, dass Ihr Unternehmen bestimmt, wo seine Daten liegen, wer darauf zugreift, unter welchem Vertrag sie verarbeitet werden und was am Vertragsende mit ihnen passiert. Bei einer Schleppkurven-Software betrifft das Lagepläne, Hallenlayouts, Rangierflächen und Fahrzeugdaten. PathSweeper Enterprise setzt das um: eine dedizierte Instanz mit eigener Datenbank bei Hetzner in Deutschland, alle Unterauftragsverarbeiter im EWR ohne Drittlandtransfer, keine Nutzungsanalysen, Zugriff auf Wunsch beschränkt auf Ihr Firmennetz, ein individuell verhandelbarer AVV nach Art. 28 DSGVO und die vollständige Rückgabe des Datenbestands in offenen Formaten bei Vertragsende. Die Berechnung selbst läuft als WebAssembly im Browser des Planers, die Geometrie verlässt den Arbeitsplatz also gar nicht erst.

PathSweeper Enterprise. Die gängigen Schleppkurven-Werkzeuge sind entweder CAD-Aufsätze mit lokaler Installation oder Cloud-Dienste in einer geteilten, meist US-betriebenen Umgebung. PathSweeper Enterprise ist die browserbasierte Variante mit eigener Instanz: eigener Server, eigene Datenbank, gehostet in Deutschland, betrieben von PathSweeper, aber sämtliche Daten darauf gehören Ihrem Unternehmen. Verhandelbarer AVV, kein Drittlandtransfer, Datenübergabe in offenen Formaten bei Vertragsende. Der Preis liegt bei 1.299 € pro Nutzer und Jahr zuzüglich Einrichtung und Betrieb.

Ein AVV ist der Vertrag nach Art. 28 DSGVO, den Ihr Unternehmen als Verantwortlicher mit einem Dienstleister als Auftragsverarbeiter schließen muss, bevor dieser personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet. Er regelt unter anderem, dass der Dienstleister nur auf dokumentierte Weisung verarbeitet, Vertraulichkeit sicherstellt, weitere Unterauftragsverarbeiter nur mit Ihrer Zustimmung einsetzt, Ihnen Prüfrechte einräumt und die Daten am Vertragsende löscht oder zurückgibt. Bei PathSweeper Enterprise ist der AVV individuell verhandelbar und wird als PDF plus bearbeitbare DOCX-Datei für die Prüfung durch Ihre Rechtsabteilung geliefert.

Auf einem dedizierten Server mit eigener Datenbank bei Hetzner in Deutschland, in nach ISO/IEC 27001 zertifizierten Rechenzentren in Falkenstein beziehungsweise Nürnberg. Alle Unterauftragsverarbeiter sitzen im EWR, es findet kein Drittlandtransfer statt. US-Cloud-Anbieter werden bewusst nicht eingesetzt: Auch DNS und CDN laufen über Bunny (bunny.net), einen europäischen Anbieter mit Sitz in der EU, beschränkt auf europäische Standorte. TLS endet auf dem deutschen Server.

Ihnen. PathSweeper stellt den Server bereit und betreibt ihn, aber sämtliche Daten darauf gehören Ihrem Unternehmen. Lagepläne, Projekte und Fahrzeugdaten lassen sich jederzeit als DXF oder DWG exportieren. Nutzungsanalysen sind auf der Instanz deaktiviert; es fallen ausschließlich Sicherheits- und Fehlerprotokolle an.

Ja. Die Instanz läuft unter einer eigenen Adresse, auf Wunsch unter einer eigenen Subdomain, und der Zugriff kann auf das Firmennetz beschränkt werden. Es gibt keinen Gastzugang und keine öffentlichen Marketing- oder Shop-Seiten auf der Instanz. Die Anmeldung erfolgt über namentliche Sitzplatzlizenzen mit Sitzverwaltung; SSO auf Anfrage.

Nein. PathSweeper Enterprise hat keine Mindestsitzzahl. Der Preis liegt bei 1.299 € pro Nutzer und Jahr, zuzüglich einmaliger Einrichtung und laufendem Betrieb der Instanz, die individuell angeboten werden. Ab 10 Nutzern gibt es Staffelpreise auf Anfrage.

Der vollständige Datenbestand wird in nutzbarer Form zurückgegeben. Anschließend werden die Daten innerhalb von 30 Tagen gelöscht, mit Bestätigung in Textform. Vertraulichkeits- und Löschpflichten gelten über das Vertragsende hinaus.

Quellen & Nachweise

  1. Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 28: AuftragsverarbeiterEUR-Lex
  2. Hetzner Zertifizierungen (ISO/IEC 27001)Hetzner Online GmbH

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